Alle FragenLive gefragt · Finanzfrauen Leipzig, April 2026

Immobilien und Schenkung: 6 Fragen, kurz beantwortet

Das Haus schon zu Lebzeiten ans Kind übertragen? Kann sinnvoll sein – mit Wohnrecht oder Nießbrauch, mit Rückabwicklungsklausel und mit Blick auf Steuern und Pflichtteil.

Was passiert, wenn Eltern einem Kind zu Lebzeiten ein Haus übertragen?
Das kann sinnvoll sein, muss aber gut geplant werden.
Muss man bei solchen Gestaltungen selbst einziehen?
Nicht zwingend. Es gibt verschiedene Modelle, etwa Vermietung, Wohnrechte oder Nießbrauch.
Welche steuerlichen Folgen kann das haben?
Schenkungsteuer, Erbschaftsteuer, Abschreibung, Pflichtteilsergänzung und Finanzierungsfragen können eine Rolle spielen.
Was ist eine Rückabwicklungsklausel?
Sie sorgt dafür, dass eine Übertragung rückgängig gemacht werden kann, wenn das beschenkte Kind vor den Eltern stirbt.
Warum ist das wichtig?
Ohne Rückabwicklung kann die Immobilie in eine unerwünschte Erbfolge oder Steuerfolge geraten.
Was bedeutet Vorerbe/Nacherbe?
Der Vorerbe bekommt etwas zunächst, der Nacherbe später oder unter bestimmten Bedingungen. Das kann schützen, ist aber komplex.

Diese Antwort ist Orientierung aus der Praxis, keine Rechtsberatung. Ich bin Generationenberaterin (IHK) und Testamentsvollstreckerin (IHK), keine Anwältin und keine Notarin. Wo es um deine konkrete rechtliche Gestaltung geht, arbeite ich mit Notarinnen und Anwältinnen zusammen.