Operational Excellence

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Standardisierte Unternehmensübergreifende Wertstom Management Methode (StreaM)

Für die wettbewerbsfähige Produktion in Lieferantennetzwerken werden verschwendungsfreie Produktionsablaufe auch über Unternehmensgrenzen hinweg gefordert. Aufgrund der sich dynamisch ändernden Marktanforderungen sowie bedingt durch vielfältige kundenspezifische Designvorschriften werden integrierte Produktionsabläufe entlang der gesamten Wertschöpfungskette, vom Halbzeugproduzenten, über den Modullieferanten bis zum OEM, immer wichtiger. Um wettbewerbsfähige Lieferantennetze aufzubauen ist insbesondere in der kundenspezifischen Einzel- und Kleinserienfertigung der effiziente elektronische Datenaustausch ein Schlüsselfaktor.
Um flexible, unternehmensübergreifende Produktionsflüsse ohne Verschwendung auch über Unternehmensgrenzen hinweg zu gestalten, ist die Abstimmung der eingesetzten IT-Systeme erforderlich. Standardisierte Prozessschnittstellen und ein einheitlicher Wertstromansatz sind die Voraussetzung für ressourceneffiziente Prozesse. Unterstützende Methoden eines ganzheitlichen Ansatzes zur Wertstromoptimierung sind Wertstromanalyse und -design sowie Methods-Time Measurement (MTM). Diese beiden Methoden stellen die Ausgangspunkte zur Weiterentwicklung im Rahmen des Projekts „StreaM“ dar.
Aufbauend auf einem Vergleich bereits existierender Wertstrommethoden soll ein Konzept für einen einheitlichen Wertstromansatz entwickelt werden. Zusätzlich dazu werden Anforderungen an Software- und Prozessschnittstellen definiert, die grundlegend für den unternehmensübergreifenden Material- und Informationsaustausch sind. Nach erfolgreichen Tests im industriellen Umfeld soll die entwickelte Wertstrommethode schließlich als Normvorschlag dienen.

Leitz unterstützt Ingenieursaubildung im Herzen Europas

Die Schulung in Lean Manufacturing erfolgt jetzt im Rahmen ausgewählter Studiengänge an der Universität Luxemburg.
In einer von der Fa. Esselte unterstützten Fallstudie erstellen die Studenten eine komplette Montagelinie. Anhand der Montage von Leitz Lochern werden die Grundzüge der effizienten Fertigung praxisnah vermittelt. Unter der fachkundigen Anleitung von Prof. Peter Plapper erhalten die Studenten einen Einblick in die modernen Fertigungsmethoden. Sie erarbeiten sich dabei selbst, dass außer den Kenntnissen über die Montage auch logistisches und konstruktives Wissen in der Produktionsplanung erforderlich ist und lernen durch eigene Erfahrung, Verschwendung zu erkennen und diese zu vermeiden.
Diese Fallstudie wird von der Fa. Esselte unterstützt. Die Ingenieursaubildung an der Uni beinhaltet jetzt immer mehr aktuelle Beispiele aus der industriellen Praxis. Anstatt den Lernstoff im konventionellen Frontalunterricht zu hören, haben die Studenten vermehrt die Gelegenheit, sich den Stoff in einer studentenzentrierten Lerngruppe unter fachkundiger Anleitung selbst anzueignen.

Outsourcing in der Automobilindustrie

In vielen schlanken Werken montieren externe Dienstleister ausgewählte Module und liefern sie Just-in-Time (JIT) direkt an die Hauptlinie. Für einen effizienten Fertigungsanlauf sind zahlreiche technische und organisatorische Schnittstellen zu definieren.
Dieser Beitrag beschreibt eine in der Automobilindustrie erfolgreich angewandte Methode zur Einbindung externer Dienstleister bei der Montage komplexer Baugruppen.


Die allgemeingültige Methodik, spezifische Meilensteine und die Abstimmung der Schnittstellen ist hier beschrieben. Dieser Inhalt bildet auch die Grundlage eines Vorlesungsmoduls:
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