LTCC

Laser Technologie Kompetenz Zentrum

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Luxemburg investiert in Laserforschung

Mit Mitteln des Europäischen Strukturfonds, Unterstützung verschiedener Industriepartner und Eigenmitteln der Universität investiert Luxemburg aktuell verstärkt in die Erforschung der Lasertechnologie für Fertigungsanwendungen.
Das Laser Technologie Kompetenz Zentrum der Universität Luxemburg unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sowie internationale Konzerne bei produktionstechnischen Aufgabenstellungen zur Laserbearbeitung. Im Mittelpunkt der Aktivitäten steht die Prozessentwicklung für das laserbasierte Fügen ungleicher Werkstoffe, beispielsweise für das Fügen von Li-Jon Batterien für Elektrofahrzeuge, für das Schweissen von Kunststoffen oder das Verbinden anderer artungleicher Werkstoffe.

Fügen ungleicher Werkstoffe

Der kritischste Fertigungsprozess bei der Fertigung von Li-Ion Batterien ist das Verbinden von Cu und Al. Diese als konventiionell nicht schweißbar geltende Werkstoffpaarung kann mit ausgewählten Laserparametern derart verbunden werden, dass die mechanische Festigkeit, die elektrische Leitfähigkeit und die innere Korrosion gegenüber den etablierten Fügeverfahren wesentlich optimiert werden. Dieses Projekt in Zusammenarbeit mit der Industrie.

Laserschweissen von Polmyeren mit Leichtbau Metallen

Die Verbindung der unterschiedlichen Werkstoff Eigenschaften ermöglicht eine Vielzahl an innovativen Produkten mit maßgeschneiderten Eigenschaften. Obwohl Metalle und Kunststoffe fertigungstechnisch sehr gut beherrscht werden, ist die Verbindung der beiden Materialien nur begrenzt nutzbar, da stoffschlüssige Fügeverfahren fehlen.
Das Ziel verschiedener aktueller Forschungsprojekte am LTCC (Laser Technologie Competence Center) der Universität Luxemburg ist die Untersuchung des laserbasierten thermischen Schweißens von hybriden Polymer-Metall Strukturen. Erste Arbeiten bestätigten bereits die Machbarkeit für ausgewählte Materialkombinationen, so dass die derzeit laufenden Forschungen sich auf die umfassende methodische Untersuchung des Prozesses und die wissenschaftliche Erklärung des Fügephänomens konzentrieren. Als Energiequellen werden die Laserstrahlquellen des LTCC eingesetzt, die einen Leistungsbereich von 30 W bis 2 kW abdecken.

Weitere Veröffentlichungen:

Laser Assisted Joining of Hybrid Polyamide-Aluminum Structures

Lamberti, C.; Solchenbach, T.; Plapper, P.; Possart, W.:

Thermal and Electrical Aging of Laser Braze-Welded Al-Cu Interconnects

Solchenbach, T.; Plapper, P.; Greger, M.; Biagi, J.-L.; Bour, J.; Bomfim; J.A.S.

Kontakt


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Campus Kirchberg
6, rue Coudenhove-Kalergi
L-1359 Luxembourg

peter.plapper@uni.lu
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